Ein Reif von Eisen Vorschaubild

Ein Reif von Eisen

Es war eine Zeit des Blutes und der Schwerter. Eine Zeit, die Königreiche wanken sah, funkelnden Goldes wegen oder um den Schoß einer schönen Frau. Eine Zeit, da derjenige, der um die alten Sprüche wusste, Macht zu gewinnen vermochte über die Herzen der Menschen. Da die Strategen ihre Heere wie auf dem Spielbrett umherschoben und …
Mehr lesen …

Ein Reif von Bronze

Im Rat von Vendosa saßen die Häupter der großen Handelshäuser, die keinen Karren Stallmist ohne Verhandlung, Quittung und dreifache Abschrift aus der Hand geben würden. Mit derselben Sorgfalt würden sie die zerfledderten Gesetzesbücher zu Rate ziehen, um zu ergründen, wie in diesem speziellen Fall zu verfahren war. Irgendwo musste festgehalten sein, in welcher Reihenfolge der …
Mehr lesen …

Der Turm der Welt

Die Weltausstellung! Mélanie war erstarrt. Jeden Tag brachte der Zeitungsbote den Figaro nach Deux Églises, und jeden Tag war wenigstens eine Seite der Ausgabe mit Neuigkeiten von der Exposition gefüllt. Im Wechsel lasen die beiden Mädchen jene Berichte vor, doch Mélanie war es am liebsten, wenn ihre Cousine an der Reihe war. Dann konnte sie …
Mehr lesen …
Ein Grab mit deinem Namen Stephan M. Rother Headerbild

Ein Grab mit deinem Namen

Das Riechepithel kleidet den obersten Bereich der Nasenhöhle aus und nimmt eine Fläche von wenigen Quadratzentimetern ein. Auf diese Fläche verteilen sich Millionen olfaktorischer Zellen, aus denen jeweils etwa ein Dutzend chemosensorischer Cilien sprießen, die in der freien Nasenhöhle ständig der Atemluft ausgesetzt sind. Spezielle Rezeptoren wissen Hunderte unterschiedlicher Duftmoleküle zu unterscheiden und geben ihre …
Mehr lesen …

Welt in Flammen

"Wann ist er gefahren?" Die alte Frau seufzte. "Kind, das macht doch keinen Unterschied." "Wann?" Mikhlava ließ die Schultern sinken und schien dann eine Entscheidung zu treffen. "Heute Abend. Die Ordonnanz hat in den letzten Wochen alles vorbereitet. Er selbst fährt heute Abend als Letzter, mit dem engsten Gefolge." In den letzten Wochen. Der Schwindel …
Mehr lesen …
Im dunklen Holz Robert Marten Stephan M. Rother Headerbild

Im Dunklen Holz

Prolog Hohenholz 1998 Die Luft schmeckte nach Feuer. Ascheflocken tanzten vor einem Horizont, den noch immer das Inferno des Brandes rötete, taumelten sekundenlang dem Boden entgegen, bis eine plötzliche Turbulenz eine neue Funkenfontäne aufstieben ließ. Hinter einem Vorhang aus Glut und Hitze glich das Dorf mit seinen eng aneinandergedrängten Höfen unter den trocken grauen Bäumen …
Mehr lesen …
Öffne deine Seele Stephan M. Rother Headerbild

Öffne deine Seele

Ich liege in der Dunkelheit. Sie sehen mich: Gefesselt, ausgeliefert, blind. Ich weiß, dass sie darauf warten, Millionen von Menschen. Dass sie mein Schweigen nicht begreifen. Dunkelheit. Schmerz. Angst. Er wird zurückkommen, und ich kann nur beten ... Beten, dass es ein rascher Tod ist, den er für mich bereithält.
Ich bin der Herr deiner Angst Stephan M. Rother Headerbild

Ich bin der Herr deiner Angst

In unserem Job bekommt man eine Menge Tote zu sehen. Das Bild aber, das sich uns hinter der Tür im «Fleurs du Mal» bot, wird mich bis ans Ende meines Lebens begleiten. Viele unserer Leichen sehen so aus, als würden sie schlafen.Das war hier nicht der Fall.